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Tablet Tour

Entdecken Sie die Umgebung von Schloss Wissen bei einer digitalen Schnitzeljagd. Bei der Tablet Tour treten kleine Teams gegeneinander an.

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Isabelle Gräfin von Loe

Isabelle Gräfin von Loe wurde als älteste Tochter des Emanuel Erbprinz zu Salm-Salm auf Anholt und der Christine, geborene Erzherzogin von Österreich am 13. Februar 1903 in Potsdam geboren wo ihr Vater in der Leibgarde des Kronprinzen diente.
 
Ihr Vater fiel im ersten Weltkrieg am ersten Tag seines Kriegseinsatzes (an der Ostfront), woraufhin ihre Mutter zusammen mit ihren 5 Kindern nach Anholt zog. Dort lernte Isabelle – inzwischen einundzwanzigjährig – Felix Graf von Loe auf Wissen kennen, dem sie am 8. September 1925 das Jawort gab.
 
Dem glücklichen Paar wurden sieben Kinder geschenkt, allerdings nur eine (verhältnismäßig) kurze Zeit des nicht durch die Kriegsereignisse getrübten Miteinanders: bereits vom ersten Tag an zog Felix in den Krieg, Isabelle nahm in Wissen das Heft in die Hand – über Jahre in engem Briefkontakt mit ihrem Mann bis dieser im August 1944 in Russland (Altschwaneburg / Lettland) fiel.
 
In der gesamten Kriegszeit wie in den Jahren bis zur Übernahme der Verantwortung durch ihren Sohn Fritz (Graf v. Loe) galt ihre besondere Sorge dem Erhalt des Gutes wie des Schlosses Wissen sowie dem Wohl der dort lebenden Menschen.

Clemens Freiherr v. Loë

Clemens Freiherr v. Loë wurde als zweites Kind des Fritz Graf von Loë und der Paula Gräfin v. Loë, geb. Gräfin v. Korff-Schmising am 5. Oktober 1893 in Wissen geboren.
 
Bereits sechsjährig wurde er Halbweise, doch heiratete seine Mutter drei Jahre nach dem Tod ihres Mannes dessen jüngsten Bruder Georg Freiherr von Loë. Mit ihm wohnte sie bis zur Volljährigkeit ihrer Kinder (erster Ehe) in Wissen. Offensichtlich speziell für die heranwachsenden Söhne, zu denen ja auch Clemens gehörte, wurde bald nach der Hochzeit von Paula und Georg der Westflügel der Vorburg umgebaut: Stallungen und Speicher wichen und an ihre Stelle traten (im Erdgeschoss) Wirtschaftsräume (Wäsche) und eine kleine Wohnung für den Portier sowie (im Obergeschoss) Schlaf- und Wohnräume für Kinder und Gäste.
 
Als nachgeborener Sohn beschritt Clemens die Militärlaufbahn und zwar in der Marine. Als Leutnant zog er in den Ersten Weltkrieg, in dem er bereits nach wenigen Wochen, am 11. Oktober 1914 in Frankreich fiel. Nur ein Jahr später ereilte auch seinen älteren Bruder Degenhard in Russland das gleiche Schicksal.
 
So übernahm Felix als Drittgeborener (Sohn) und jüngstes seiner Geschwister den Besitz. Doch auch er konnte ihn nicht „mit warmer Hand“ in die nächste Generation übergeben: am 25. August 1944 erlag er in Alt-Schwaneburg (Lettland) seinen am Vortag erlittenen Verwundungen.